Infusion

Bewertung des Nutzen-Risiko Verhältnisses von Alemtuzumab (Lemtrada)

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Viele von Ihnen werden es mitbekommen haben, vor allem aber sind Patienten, die mit Lemtrada behandelt wurden, beunruhigt, dass die europäische Arzneimittelagentur (EMA) am 11. April 2019 ein Sicherheitsverfahren zur Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses von Alemtuzumab in dem zugelassenen Anwendungsgebiet gestartet hat. (mehr …)

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Medikamente

Medikament vergessen – wie handle ich richtig?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Häufig wird ein Medikament einfach unabsichtlich vergessen. Dann stellt sich Frage, wie man sich richtig verhält. Wie schon gesagt, ist das sporadische Vergessen einer Tablette oder einer Spritze kein Drama. Es sollte dann aber nicht versucht werden, die verpasste Einnahme dadurch zu beheben, indem man beim nächsten Mal die doppelte Dosis einnimmt. Stattdessen sollte man einfach das geplante Einnahmeschema weiter fortsetzen. (mehr …)

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Medikamente

Medikament vergessen?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die meisten MS-Medikamente müssen regelmäßig angewendet werden – da kann es immer mal wieder vorkommen, dass ein Medikament vergessen wird. Ist das eigentlich ein Problem? Und wie verhält man sich „richtig“ wenn man mal eine Dosis vergessen hat? (mehr …)

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Baby_Kinderwunsch_Hände

MS Medikamente und Schwangerschaft

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Kinderwunsch und MS ist ein wichtiges Thema. Prinzipiell sind sich heute alle Experten einig, dass MS-Erkrankte bei dieser Thematik intensiv unterstützt werden sollten. Es sollte alles getan werden, um den Kinderwunsch sicher und reibungslos trotz MS zu realisieren. Mittlerweile dürfte auch bekannt sein, dass MS-Patientinnen genauso schwanger werden können wie Nicht-Betroffene. Sie bringen auch genauso häufig gesunde Kinder zur Welt, können in der Regel normal entbinden und können selbstverständlich auch – wenn benötigt – eine Periduralanästhesie (PDA) erhalten. Grundsätzlich würde ich zwar immer empfehlen, den Kinderwunsch aus einer stabilen Phase der Erkrankung heraus zu realisieren, aber das ist eigentlich auch die einzige Einschränkung, die mir im Zusammenhang mit Kinderwunsch und MS einfällt. (mehr …)

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ECTRIMS 2018_Maeurer 1

ECTRIMS 2018 – „Hit hard and early“

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Wie sieht die richtige Therapiestrategie bei MS aus? Diese Diskussion stand ebenfalls im Focus des diesjährigen ECTRIMS Meetings. Angesicht der deutlichen pathologischen Veränderungen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Hirnfunktion, die bereits in den ersten Jahren nach der Diagnosestellung vorhanden sind, vertritt derzeit eine größer werdende Fraktion von MS-Spezialisten die Auffassung, dass man eine MS von Beginn an mit möglichst wirksamen Medikamenten/Therapiestrategien behandeln sollte. (mehr …)

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Infusion

Umstellung von Natalizumab auf Ocrelizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Tysabri ® (Wirkstoff Natalizumab) ist ein hochwirksames Medikament, hat aber das nicht zu vernachlässigende Problem des PML-Risikos – dieses Statement haben Sie hier ja schon häufiger gelesen. Trotz dieser Ernst zu nehmenden Nebenwirkung vertrete ich den Ansatz, dass man Patienten, die stabil auf Natalizumab eingestellt sind, nicht unkritisch absetzen oder umstellen sollte. Es ist aus ärztlicher Sicht aber keine Frage, dass man einen Therapiewechsel vornehmen sollte, wenn ein JCV-Antikörper positiver Patient Angst vor einer PML äußert und diese Ängste seine Lebensqualität beeinträchtigen. (mehr …)

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MRT_1

MRT und Therapieentscheidung

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich hatte ja neulich zum Thema Kortison bei MRT-Veränderungen geschrieben. Die Kommentare zu dem Blog waren so interessant, dass ich sie noch einmal aufgreifen und kommentieren möchte. (mehr …)

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PML-JC Virus

„Extended Dosing“ bei Natalizumab – eine sinnvolle Strategie zur Senkung des PML-Risikos?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Tysabri® (Natalizumab) ist ohne Zweifel ein sehr wirksames und auch gut verträgliches Medikament zur Behandlung der aktiven Multiplen Sklerose. Sehr viele Patienten haben in der Vergangenheit von der Behandlung profitiert und waren mit der Wirkung und dem individuellen Therapieerfolg zufrieden. Leider hat Natalizumab eine ganz wesentliche und schwerwiegende Nebenwirkung – Patienten mit positivem JC-Virus-Nachweis im Blut tragen das Risiko einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) durch das JC-Virus. (mehr …)

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MRT_1

Kortison bei MR Veränderungen?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich habe schon häufiger über die Rolle des MRT geschrieben. In der Realität erlebe ich häufig ein Unterscheidungsproblem zwischen klinischen Reiz- und Ausfallerscheinungen (= MS-Schub) und Veränderungen im MRT (neue Läsionen). (mehr …)

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immunsystem_bakterien

„Blutwäsche“ bei MS?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Wenn über „Blutwäsche“ bei MS gesprochen wird, so sind damit bestimmte Plasmaaustauschverfahren gemeint, die bei schweren MS-Schüben zum Einsatz kommen können, wenn man mit Kortison keinen ausreichenden Effekt erzielt hat. (mehr …)

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