Infusion

Pharmakovigilanzdaten zu Ocrelizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Angesichts einer ganzen Anzahl von Nachfragen, gehe ich davon aus, dass eine kürzlich in der Zeitschrift Multiple Sclerosis and Related Disorders (MSARD) publizierte Arbeit zu etwas Verwirrung geführt hat. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Auftreten von COVID-19 bei MS-Patienten, die mit Ocrelizumab behandelt worden sind (Hughes R, Pedotti R, Koendgen H. COVID-19 in persons with multiple sclerosis treated with ocrelizumab – A pharmacovigilance case series. Mult Scler Relat Disord. 2020 May 16;42:102192). (mehr …)

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Zukunft der MS-Therapie? – Neues zu BTK-Inhibitoren

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

B-Lymphozyten sind derzeit für die Therapieforschung bei MS von großer Bedeutung. Sie sind ein zentrales Element in der Pathogenese der MS, zum einen als wichtige antigenpräsentierende Zellen, zum anderen als Vorläuferzellen bei der Antikörperproduktion. (mehr …)

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Neuigkeiten zu Siponimod (Mayzent)

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Siponimod (Mayzent®) ist ein neu zugelassenes Medikament zur Behandlung der aktiven sekundär chronisch progredienten Multiplen Sklerose. Wie Fingolimod (Gilenya®), das vom selben Hersteller produziert wird, gehört Siponimod zur Klasse der sog. S1P-Rezeptor Agonisten. (mehr …)

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Infusion

Lemtrada – wie geht es weiter?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Während des letzten Jahres wurde das MS-Medikament Lemtrada durch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) einer Überprüfung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses unterzogen. Grundlage dieses sogenannten §20-Verfahrens waren Berichte über schwerwiegende Nebenwirkungen mit im Einzelfall tödlichem Ausgang. Neben den schon bekannten autoimmunen Nebenwirkungen der Substanz wurden Fälle von Myokardinfarkten, Hirnblutungen, Dissektionen von Hirnarterien und pulmonale alveoläre Blutungen berichtet. (mehr …)

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Schwangerschaft und Multiple Sklerose

Zulassungsänderung der Interferon-beta-Therapie während Schwangerschaft und Stillzeit

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ende September 2019 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelagentur eine Zulassungsänderung der Interferon-beta Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen. Obwohl das eigentlich eine sehr wichtige Information ist, habe ich diese Neuerung noch gar nicht an dieser Stelle kommentiert – wahrscheinlich, weil wir in der Praxis eh schon einen ziemlich permissiven Umgang mit den Interferonen bei Kinderwunsch gepflegt haben – aber nun ist es offiziell und das ist natürlich eine gute und praxisrelevante Nachricht. Was genau ist passiert – bzw. auf welcher Basis beruht die veränderte Empfehlung?  (mehr …)

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Schulmedizin und Wunderheiler2

Die neuen S1P-Modulatoren

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Neben den Studiendaten von Ofatumumab, über die ich bereits berichtet hatte (s. DocBlog-Beitrag vom September 2019) wurde auf dem ECTRIMS 2019 in Stockholm noch ein weiteres neues Studienprogramm vorgestellt. Es handelt sich um die sogenannte OPTIMUM Studie, die die Wirkung des neuen Wirkstoffs Ponesimod gegen den aktiven Komperator Teriflunomid (Aubagio) getestet hat. (mehr …)

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Zulassung von Siponimod in den USA und in Europa – das Votum der Zulassungsbehörden

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Das neue MS-Medikament Siponimod, die Weiterentwicklung von Fingolimod (Gilenya®), wurde kürzlich durch die Food and Drug Administration (FDA) in den USA zugelassen und ist dort seit einiger Zeit für MS-Patienten unter dem Handelsnamen Mayzentverfügbar. Auch in Europa hat der Ausschuss für humane Arzneimittel (CHMP) am 14.11.2019 die Zulassung empfohlen, d.h. auch in Europa wird Siponimod in Kürze zur Verfügung stehen– und Siponimod wird auch bereits von Ärzten und Pateinten in Europa heiß erwartet, denn mit der Substanz konnte erstmals ein wenn auch schwacher Effekt auf die Behinderungsprogression bei sekundär chronisch progredienter MS (SPMS) nachgewiesen werden. (mehr …)

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Medikamente, Pillen und Spritzen

Neues vom ECTRIMS – Ofatumumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Letzte Woche fand in Stockholm die Jahrestagung des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) statt. ECTRIMS ist die weltweit größte und bedeutendste Fachtagung zur Multiplen Sklerose – daher lohnt sich natürlich ein Blick auf die diesjährigen Inhalte. (mehr …)

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Schaubild_Therapiefenster

„Time is brain“

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Dieses Statement (Time is brain – Zeit ist Gehirn) ist eigentlich das Leitmotiv der modernen Schlaganfallversorgung – es wird aber auch zunehmend im Zusammenhang mit der Immuntherapie bei MS zitiert, auch wenn es sich bei der MS um andere Zeitspannen handelt. (mehr …)

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Infusion

Bewertung des Nutzen-Risiko Verhältnisses von Alemtuzumab (Lemtrada)

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Viele von Ihnen werden es mitbekommen haben, vor allem aber sind Patienten, die mit Lemtrada behandelt wurden, beunruhigt, dass die europäische Arzneimittelagentur (EMA) am 11. April 2019 ein Sicherheitsverfahren zur Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses von Alemtuzumab in dem zugelassenen Anwendungsgebiet gestartet hat. (mehr …)

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