Rehabilitation 1

Immuntherapie ist nicht alles…

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die Immuntherapie der MS ist für viele Patienten eine wichtige Maßnahme, aber sie ist nicht die einzige Strategie, derer wir uns bedienen. Zwar sind Immuntherapien insbesondere in den frühen Erkrankungsphasen die wichtigste therapeutische Maßnahme, aber diese (scheinbare) Hierarchie gilt nicht für jedes Stadium der Erkrankung und nicht für jede Altersklasse. Die Rehabilitation mit ihren vielfältigen Angeboten einer symptomatischen Therapie hat v.a. in späteren Phasen der Erkrankung wahrscheinlich einen größeren Stellenwert als die Immuntherapie, v.a. wenn es um eine unmittelbare Verbesserung der individuellen Situation geht. (mehr …)

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Medikamente

Medikament vergessen?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die meisten MS-Medikamente müssen regelmäßig angewendet werden – da kann es immer mal wieder vorkommen, dass ein Medikament vergessen wird. Ist das eigentlich ein Problem? Und wie verhält man sich „richtig“ wenn man mal eine Dosis vergessen hat? (mehr …)

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Baby_Kinderwunsch_Hände

MS Medikamente und Schwangerschaft

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Kinderwunsch und MS ist ein wichtiges Thema. Prinzipiell sind sich heute alle Experten einig, dass MS-Erkrankte bei dieser Thematik intensiv unterstützt werden sollten. Es sollte alles getan werden, um den Kinderwunsch sicher und reibungslos trotz MS zu realisieren. Mittlerweile dürfte auch bekannt sein, dass MS-Patientinnen genauso schwanger werden können wie Nicht-Betroffene. Sie bringen auch genauso häufig gesunde Kinder zur Welt, können in der Regel normal entbinden und können selbstverständlich auch – wenn benötigt – eine Periduralanästhesie (PDA) erhalten. Grundsätzlich würde ich zwar immer empfehlen, den Kinderwunsch aus einer stabilen Phase der Erkrankung heraus zu realisieren, aber das ist eigentlich auch die einzige Einschränkung, die mir im Zusammenhang mit Kinderwunsch und MS einfällt. (mehr …)

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24. bis 26. Oktober, Stuttgart: 40 Jahre AMSEL, Jubiläumssymposium

Fatigue und MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

MS-Erkrankte leiden sehr häufig unter einer zum Teil sehr stark behindernden körperlichen und geistigen Erschöpfbarkeit, die im klinischen Alltag mit dem Begriff „Fatigue“ bezeichnet wird. Trotz ihrer Bedeutung für viele MS-Patienten ist die „Fatigue“ nicht gut definiert, was damit zusammenhängen mag, dass ihre Abgrenzung gegenüber „Einschränkungen der Kognition“ und der „Depression“ – ebenfalls zwei sehr häufige Symptome bei MS – im Einzelfall schwierig sein kann. (mehr …)

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