Baby_Kinderwunsch_Hände

MS Medikamente und Schwangerschaft

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Kinderwunsch und MS ist ein wichtiges Thema. Prinzipiell sind sich heute alle Experten einig, dass MS-Erkrankte bei dieser Thematik intensiv unterstützt werden sollten. Es sollte alles getan werden, um den Kinderwunsch sicher und reibungslos trotz MS zu realisieren. Mittlerweile dürfte auch bekannt sein, dass MS-Patientinnen genauso schwanger werden können wie Nicht-Betroffene. Sie bringen auch genauso häufig gesunde Kinder zur Welt, können in der Regel normal entbinden und können selbstverständlich auch – wenn benötigt – eine Periduralanästhesie (PDA) erhalten. Grundsätzlich würde ich zwar immer empfehlen, den Kinderwunsch aus einer stabilen Phase der Erkrankung heraus zu realisieren, aber das ist eigentlich auch die einzige Einschränkung, die mir im Zusammenhang mit Kinderwunsch und MS einfällt. (mehr …)

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ECTRIMS 2018 – „Hit hard and early“

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Wie sieht die richtige Therapiestrategie bei MS aus? Diese Diskussion stand ebenfalls im Focus des diesjährigen ECTRIMS Meetings. Angesicht der deutlichen pathologischen Veränderungen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Hirnfunktion, die bereits in den ersten Jahren nach der Diagnosestellung vorhanden sind, vertritt derzeit eine größer werdende Fraktion von MS-Spezialisten die Auffassung, dass man eine MS von Beginn an mit möglichst wirksamen Medikamenten/Therapiestrategien behandeln sollte. (mehr …)

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Medikamente

Induktion versus Eskalation – was ist das vielversprechendere Regime

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Mit der Verfügbarkeit zelldepletierender Antikörper wie Alemtuzumab oder auch Ocrelizumab kommt immer häufiger die Frage auf, ob wir unsere Strategie zur Behandlung der MS ändern müssen. (mehr …)

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