Forschung

Fake Science

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Derzeit wird dieses Phänomen sowohl in den Printmedien als auch in diversen Politmagazinen im Fernsehen diskutiert. Erst neulich gab es in der ARD eine Reportage, die man in der Mediathek noch abrufen kann (https://www.tagesschau.de/inland/fakescience-101.html). Wirklich eine sehenswerte Dokumentation und wirklich unglaublich, was dort zu sehen und zu hören ist – ich bin jetzt noch fassungslos. (mehr …)

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Die Frage nach der richtigen Dosis.

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

In den Kommentaren wurde schon häufiger die Frage nach der richtigen Dosierung von immunmodulatorischen Medikamenten diskutiert. Viele Patienten verstehen nicht, warum Ärzte in der Regel die volle (zugelassene) Dosis eines Medikamentes einsetzen, obwohl vielleicht eine niedrigere Dosierung im individuellen Fall verträglicher wäre. Andere haben die Sorge, dass sie generell mit zu hohen Dosen behandelt werden, die „ihr Immunsystem aus dem Gleichgewicht“ bringen, weil Ärzte und Industrie unkontrolliert „in die Vollen“ gehen. Diese letztere Sorge ist relativ unbegründet und beruht wahrscheinlich auf einer eher „homöopathischen“ Sichtweise. Es ist mitnichten so, dass man sich keine Gedanken über die Dosis macht – im Gegenteil. Grundsätzlich erfolgt die Zulassung einer bestimmten Medikamentendosis nicht ohne Grund. (mehr …)

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Schaubild PPMS

INFORMS-Studie negativ

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die Nachricht ist schon seit dem 01.12.2014 bekannt, aber immer noch so frisch, dass es sich lohnt, sie aufzugreifen. Es ist bekannt, dass die Therapie der schubförmigen MS in den letzten Jahren zahlreiche Innovationen erhalten hat, dass es aber nach wie vor keine vernünftigen medikamentösen Ansatzpunkte zur Behandlung der primär chronisch progredienten MS gibt. Es ist zwar in den vergangenen Jahren immer mal wieder versucht worden, diese besondere Unterform der MS medikamentös zu behandeln, zuletzt u.a. mit Copaxone und auch mit Rituximab – alle diese Studien waren jedoch, abgesehen von wenigen interessanten Aspekten aus bestimmten Subgruppenanalysen, negativ. (mehr …)

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