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MS Medikamente und Schwangerschaft

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Kinderwunsch und MS ist ein wichtiges Thema. Prinzipiell sind sich heute alle Experten einig, dass MS-Erkrankte bei dieser Thematik intensiv unterstützt werden sollten. Es sollte alles getan werden, um den Kinderwunsch sicher und reibungslos trotz MS zu realisieren. Mittlerweile dürfte auch bekannt sein, dass MS-Patientinnen genauso schwanger werden können wie Nicht-Betroffene. Sie bringen auch genauso häufig gesunde Kinder zur Welt, können in der Regel normal entbinden und können selbstverständlich auch – wenn benötigt – eine Periduralanästhesie (PDA) erhalten. Grundsätzlich würde ich zwar immer empfehlen, den Kinderwunsch aus einer stabilen Phase der Erkrankung heraus zu realisieren, aber das ist eigentlich auch die einzige Einschränkung, die mir im Zusammenhang mit Kinderwunsch und MS einfällt. (mehr …)

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Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Nun ist 2018 schon fast wieder vorbei und Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür.  MS-DocBlog wird 2019 in sein fünftes Jahr gehen und ich bin mir ziemlich sicher, dass es an neuen interessanten Themen nicht mangeln wird.

Insbesondere macht es mir Freude, auf Ihre Wünsche und Anregungen einzugehen, daher nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion und schreiben Sie Ihre Gedanken auf. Auch wenn ich es nicht schaffe, die Kommentare direkt zu beantworten, so lese ich sie doch mit Interesse und sie sind häufig Anregungen für neue Beiträge.
Sparen Sie auch nicht mit Kritik (so lange sie nicht diffamierend und unqualifiziert ist), denn die Kritik hilft mir, bestimmte Sachverhalte besser zu verstehen und einschätzen zu können.

Also, ich freue mich darauf, auch 2019 wieder spannende wissenschaftliche Entwicklungen zu kommentieren, Alltagsfragen zu beantworten und Ihnen Tips und Anregungen rund um das Thema MS und MS-Therapie zu geben.

Damit möchte ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes und gesundes neues Jahr zu wünschen. Kommen Sie gut in das Jahr 2019 und bleiben Sie DocBlog treu.

Ihr Mathias Mäurer

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Urlaub

Was kann ich sonst noch machen …

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Das ist eine Frage, die Patienten häufig stellen. Ihnen ist zwar klar, dass sie ein spezifisches MS-Medikament benötigen, aber meist besteht der Wunsch, noch etwas Zusätzliches zu tun – aus eigenem Antrieb und unter eigener Kontrolle. Hier werden dann Themen wie Ernährung, Nahrungsergänzungsmittel, bestimmte Diäten oder Trainingsprogramme nachgefragt. (mehr …)

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Grippeimfung – jetzt wäre eine gute Zeit…

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Nach dem außergewöhnlichem Sommer 2018 beginnt jetzt doch unaufhaltsam die Herbst- und Winterzeit und dementsprechend steigt auch das Risiko für Infektions- und Erkältungskrankheiten. Insbesondere beginnt aber auch wieder die Zeit, in der das Risiko für eine saisonale Grippeerkrankung steigt. (mehr …)

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Forschung

Fake Science

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Derzeit wird dieses Phänomen sowohl in den Printmedien als auch in diversen Politmagazinen im Fernsehen diskutiert. Erst neulich gab es in der ARD eine Reportage, die man in der Mediathek noch abrufen kann (https://www.tagesschau.de/inland/fakescience-101.html). Wirklich eine sehenswerte Dokumentation und wirklich unglaublich, was dort zu sehen und zu hören ist – ich bin jetzt noch fassungslos. (mehr …)

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ECTRIMS 2018 – „Hit hard and early“

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Wie sieht die richtige Therapiestrategie bei MS aus? Diese Diskussion stand ebenfalls im Focus des diesjährigen ECTRIMS Meetings. Angesicht der deutlichen pathologischen Veränderungen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Hirnfunktion, die bereits in den ersten Jahren nach der Diagnosestellung vorhanden sind, vertritt derzeit eine größer werdende Fraktion von MS-Spezialisten die Auffassung, dass man eine MS von Beginn an mit möglichst wirksamen Medikamenten/Therapiestrategien behandeln sollte. (mehr …)

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ETRIMS 2018

ECTRIMS 2018 – Umweltfaktoren

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die Rolle von Umweltfaktoren für die Entstehung und den Verlauf der Multiplen Sklerose sind für Patienten immer von besonderem Interesse. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Themenkomplex sind nicht selten der Ausgangspunkt alternativer Therapiekonzepte, die im World Wide Web angeboten und diskutiert werden. Als aktuelles Beispiel kann die Diskussion über Vitamin D dienen – und dementsprechend dürfte von Interesse sein, was auf dem ECTRIMS speziell zum Thema Umweltfaktoren berichtet wurde. (mehr …)

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ECTRIMS 2018_Maeurer

ECTRIMS 2018 – Progressive MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

ORATORIO ist die erste Studie, die eine signifikante Beeinflussung der primär chronisch progredienten MS durch ein MS-Medikament zeigen konnte. Die Effekte sind zwar nicht überwältigend, aber der Antikörper Ocrelizumab ist trotzdem die erste wirksame Therapie dieser speziellen Verlaufsform der MS. (mehr …)

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ETRIMS 2018

ECTRIMS Kongress 2018 in Berlin

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Zum 34. Mal findet in diesen Tagen in Berlin der ECTRIMS (European Committee for Treatment and Research in MS)-Kongress statt. Dieser Kongress ist das größte Meeting seiner Art – in den nächsten 3 Tagen werden über 9.000 MS-Spezialisten aus allen Ländern der Welt über neue wissenschaftliche Daten aus der Grundlagenwissenschaft diskutieren und sich über Studien zur Diagnose und Therapie der Erkrankung austauschen. Auch ich bin dieses Jahr in Berlin vor Ort und freue mich, Sie auf DocBlog über wichtige Themen und Kontroversen zu informieren. (mehr …)

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Infusion

Umstellung von Natalizumab auf Ocrelizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Tysabri ® (Wirkstoff Natalizumab) ist ein hochwirksames Medikament, hat aber das nicht zu vernachlässigende Problem des PML-Risikos – dieses Statement haben Sie hier ja schon häufiger gelesen. Trotz dieser Ernst zu nehmenden Nebenwirkung vertrete ich den Ansatz, dass man Patienten, die stabil auf Natalizumab eingestellt sind, nicht unkritisch absetzen oder umstellen sollte. Es ist aus ärztlicher Sicht aber keine Frage, dass man einen Therapiewechsel vornehmen sollte, wenn ein JCV-Antikörper positiver Patient Angst vor einer PML äußert und diese Ängste seine Lebensqualität beeinträchtigen. (mehr …)

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