ETRIMS 2018

ECTRIMS 2018 – Umweltfaktoren

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die Rolle von Umweltfaktoren für die Entstehung und den Verlauf der Multiplen Sklerose sind für Patienten immer von besonderem Interesse. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu diesem Themenkomplex sind nicht selten der Ausgangspunkt alternativer Therapiekonzepte, die im World Wide Web angeboten und diskutiert werden. Als aktuelles Beispiel kann die Diskussion über Vitamin D dienen – und dementsprechend dürfte von Interesse sein, was auf dem ECTRIMS speziell zum Thema Umweltfaktoren berichtet wurde. (mehr …)

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ECTRIMS 2018_Maeurer

ECTRIMS 2018 – Progressive MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

ORATORIO ist die erste Studie, die eine signifikante Beeinflussung der primär chronisch progredienten MS durch ein MS-Medikament zeigen konnte. Die Effekte sind zwar nicht überwältigend, aber der Antikörper Ocrelizumab ist trotzdem die erste wirksame Therapie dieser speziellen Verlaufsform der MS. (mehr …)

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ETRIMS 2018

ECTRIMS Kongress 2018 in Berlin

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Zum 34. Mal findet in diesen Tagen in Berlin der ECTRIMS (European Committee for Treatment and Research in MS)-Kongress statt. Dieser Kongress ist das größte Meeting seiner Art – in den nächsten 3 Tagen werden über 9.000 MS-Spezialisten aus allen Ländern der Welt über neue wissenschaftliche Daten aus der Grundlagenwissenschaft diskutieren und sich über Studien zur Diagnose und Therapie der Erkrankung austauschen. Auch ich bin dieses Jahr in Berlin vor Ort und freue mich, Sie auf DocBlog über wichtige Themen und Kontroversen zu informieren. (mehr …)

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Infusion

Umstellung von Natalizumab auf Ocrelizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Tysabri ® (Wirkstoff Natalizumab) ist ein hochwirksames Medikament, hat aber das nicht zu vernachlässigende Problem des PML-Risikos – dieses Statement haben Sie hier ja schon häufiger gelesen. Trotz dieser Ernst zu nehmenden Nebenwirkung vertrete ich den Ansatz, dass man Patienten, die stabil auf Natalizumab eingestellt sind, nicht unkritisch absetzen oder umstellen sollte. Es ist aus ärztlicher Sicht aber keine Frage, dass man einen Therapiewechsel vornehmen sollte, wenn ein JCV-Antikörper positiver Patient Angst vor einer PML äußert und diese Ängste seine Lebensqualität beeinträchtigen. (mehr …)

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Das motorische System

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Störungen im motorischen System sind bei MS häufig – sie führen zu einer Muskelschwäche der Extremitäten und dadurch zu Einschränkungen der Mobilität. Da die MS eine Erkrankung ist, die ausschließlich das zentrale Nervensystem (ZNS) betrifft, sind nicht alle Anteile des motorischen Systems betroffen – es finden sich in der Regel Störungen des zentralen Abschnitts des motorischen Systems, den wir auch als 1. Motoneuron bezeichnen. Daher finden sich bei MS-Patienten – wenn eine entzündliche Läsion das motorische System betrifft – sogenannte „zentrale Paresen“ (=spastische Paresen), die sich deutlich von „peripheren Paresen“ unterscheiden. (mehr …)

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Vitamin D – das Coimbra Protokoll

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich denke es besteht eine allgemeine Übereinstimmung, dass Vitamin D bei MS von Interesse ist. Studien haben Vitamin D als wichtigen Umweltfaktor identifiziert und legen einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Autoimmunität nahe – wobei dieser Zusammenhang noch nicht vollständig verstanden ist. (mehr …)

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MRT_1

MRT und Therapieentscheidung

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich hatte ja neulich zum Thema Kortison bei MRT-Veränderungen geschrieben. Die Kommentare zu dem Blog waren so interessant, dass ich sie noch einmal aufgreifen und kommentieren möchte. (mehr …)

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Sonne

Strategien gegen die Sommerhitze

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Heiße Sommertage sind eine Herausforderung für viele MS-Kranke. Bereits gesunde Menschen leiden unter den warmen Temperaturen, fühlen sich schlapp und leistungsgemindert. MS-Erkrankte leiden häufig noch deutlicher unter dieser Leistungsminderung. Darüber hinaus kann das sogenannte Uhthoff-Phänomen dazu führen, dass körperliche Symptome verstärkt wahrgenommen werden. So kann z.B. eine spastische Gangstörung, die bei normalen Temperaturen allenfalls gering ausgeprägt ist, bei großer Hitze die Gehfähigkeit deutlich beeinträchtigen. Aus diesem Grund sind Strategien, die das Uhthoff-Phänomen abmildern, mehr als willkommen. (mehr …)

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PML-JC Virus

„Extended Dosing“ bei Natalizumab – eine sinnvolle Strategie zur Senkung des PML-Risikos?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Tysabri® (Natalizumab) ist ohne Zweifel ein sehr wirksames und auch gut verträgliches Medikament zur Behandlung der aktiven Multiplen Sklerose. Sehr viele Patienten haben in der Vergangenheit von der Behandlung profitiert und waren mit der Wirkung und dem individuellen Therapieerfolg zufrieden. Leider hat Natalizumab eine ganz wesentliche und schwerwiegende Nebenwirkung – Patienten mit positivem JC-Virus-Nachweis im Blut tragen das Risiko einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML) durch das JC-Virus. (mehr …)

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MRT_1

Kortison bei MR Veränderungen?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich habe schon häufiger über die Rolle des MRT geschrieben. In der Realität erlebe ich häufig ein Unterscheidungsproblem zwischen klinischen Reiz- und Ausfallerscheinungen (= MS-Schub) und Veränderungen im MRT (neue Läsionen). (mehr …)

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