Spritze

Impfung und MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Infektionserkrankungen können über den Mechanismus des sog. „molecular mimicry“ eine Autoimmunreaktion auslösen. Aufgrund struktureller Ähnlichkeiten der Oberflächenmoleküle eines Erregers und Proteinenbausteinen im zentralen oder peripheren Nervensystem kann es in seltenen Fällen zu einer Kreuzreaktion kommen. (mehr …)

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Fieber

Impfsicherheit

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Impfstoffe werden extrem sorgfältigen klinischen Prüfungen unterzogen. Das ist auch vernünftig, denn gerade bei Impfstoffen besteht eine niedrige Risikotoleranz, da in der Regel gesunde Erwachsene bzw. gesunde Kinder geimpft werden. Dementsprechend ist es auch mehr als unverantwortlich, wie gerade in Russland geschehen, einen Impfstoff ohne ausreichende klinische Prüfung zuzulassen, oder wie derzeit durch den amerikanischen Präsidenten praktiziert, die regulatorischen Behörden im Hinblick auf den Zulassungsprozess unter Druck zu setzen. (mehr …)

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Allgemeines zur Impfung

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Im Jahr 1796 unternahm der britische Landarzt Edward Jenner ein gewagtes Experiment: Ausgehend von der Beobachtung, dass Melkerinnen, die sich mit Kuhpocken (eine beim Menschen leicht verlaufende Rinderkrankheit, auch Melkerknoten genannt) infiziert hatten, nicht an den „echten“ Pocken (eine damals weitverbreitete Infektionserkrankung, an der etwa 30 % der Patienten starben) erkrankten, entnahm er Material aus einer Kuhpockenpustel an der Hand einer Milchmagd und impfte damit einen achtjährigen Jungen. Etwa sechs Wochen später exponierte Jenner den Jungen mit hochinfektiösem Pockeneiter – und der Junge erwies sich als immun. (mehr …)

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Impfung gegen COVID 19 – die Lösung eines Problems, aber nicht für alle?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Das Deutsche Ärzteblatt hat im Juli 2020 einen Artikel veröffentlicht, der mich aufhorchen ließ (Künftige-COVID-19-Impfung-Buerger-haben-Angst-vor-Nebenwirkungen). Demnach ist die Bereitschaft der Bürger in Europa, sich gegen SARS-CoV-2 impfen zu lassen, sobald die Impfung vorliegt, in den vergangenen Monaten deutlich gesunken. (mehr …)

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MS und Covid 19 – gibt es Neuigkeiten?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Durch die erneut steigenden Infektionszahlen nach der Sommerpause, die Unsicherheiten, die mit den Schulöffnungen verbunden sind, und in Erwartung eines ungewissen Herbstes mit weiteren Infektionserkrankungen wie der Influenza ist die SARSCoV2 Pandemie erneut zu einem Thema geworden, das vielen Menschen Sorgen bereitet – COVID19 ist aktuell wieder sehr präsent. (mehr …)

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Ozanimod

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Seit dem 15. Juli 2020 ist mit Zeposia® (Wirkstoff: Ozanimod) ein neues Medikament zur Behandlung der schubförmigen multiplen Sklerose in den Apotheken zur Verfügung. Wobei festzuhalten ist, dass das Medikament zwar neu ist, es sich aber um ein bereits bekanntes Konzept handelt. Ozanimod gehört zur Klasse der sog. Sphingosin-1-phosphat (S1P)-Rezeptor-Modulatoren und hat somit den gleichen Angriffspunkt wie Fingolimod (Gilenya®), das schon seit 2011 zur Behandlung der schubförmigen MS zur Verfügung steht, und wie Siponimod (Mayzent®), das kürzlich zur Behandlung der aktiven sekundär chronisch progredienten MS (SPMS) zugelassen wurde. (mehr …)

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Pharmakovigilanzdaten zu Ocrelizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Angesichts einer ganzen Anzahl von Nachfragen, gehe ich davon aus, dass eine kürzlich in der Zeitschrift Multiple Sclerosis and Related Disorders (MSARD) publizierte Arbeit zu etwas Verwirrung geführt hat. Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Auftreten von COVID-19 bei MS-Patienten, die mit Ocrelizumab behandelt worden sind (Hughes R, Pedotti R, Koendgen H. COVID-19 in persons with multiple sclerosis treated with ocrelizumab – A pharmacovigilance case series. Mult Scler Relat Disord. 2020 May 16;42:102192). (mehr …)

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Da ist der Wurm drin – neue Studie zum Einsatz von Hakenwürmern bei schubförmiger MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich froh bin, im 21. Jahrhundert zu leben und dies auch noch in einem Land mit ausgezeichneten hygienischen Standards. Bei uns spielen Parasiten als Krankheitserreger nur noch eine untergeordnete Rolle, auch wenn Sie bis vor weniger als hundert Jahren noch unsere Vorfahren in Europa gequält haben und in vielen Ländern auf der Welt mit weniger guten hygienischen Standards unsere Mitmenschen plagen. (mehr …)

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Virtuelle Selbsthilfe

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Es wird ja immer wieder betont, dass die Corona-Krise auch positive Auswirkungen habe – auf die Natur, das Klima, die Verkehrssituation. Das ist sicherlich richtig – da wir in den letzten Jahrzehnten auf Kosten der Natur über unsere Verhältnisse gelebt haben, freue ich mich natürlich, wenn die Natur und die Innenstädte von der aktuellen Situation profitieren. (mehr …)

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Hilft Alkohol bei MS?? – Kommentar zu einer interessanten Studie der Uni Erlangen

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

In der Corona-Krise hat sich der Fokus auf die Wissenschaft gerichtet – noch nie war das gesellschaftliche Interesse an medizinischer Grundlagenwissenschaft so groß wie zu Zeiten der Corona-Pandemie. (mehr …)

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