Schaubild PPMS

Primär chronisch progrediente multiple Sklerose

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Würzburg-Mitte

Die Krankheitsverläufe der Multiplen Sklerose unterteilen wir traditionell in die schubförmige, sekundär chronisch progrediente und primär chronisch progrediente Multiple Sklerose. Als sekundär chronisch progredient bezeichnet man einen Krankheitsverlauf, der initial schubförmig begonnen hat, dann aber nach einigen Jahren durch eine Progression der Behinderung auch unabhängig von Schüben gekennzeichnet ist. Hingegen beschreibt die primär chronisch progrediente Multiple Sklerose (PPMS) einen von Anfang an progredienten Verlauf ohne Schübe. (mehr …)

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Infusion

Zulassung von Ocrelizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Würzburg-Mitte

Ab diese Woche ist Ocrevus® (Ocrelizumab) zur Behandlung der schubförmigen (RMS) und primär progredienten Multiplen Sklerose (PPMS) verordnungsfähig und in den Apotheken erhältlich. Angesichts der guten klinischen Wirksamkeitsdaten und des akzeptablen Sicherheitsprofils wird das Medikament in Zukunft eine wichtige Rolle für die Immuntherapie der Multiplen Sklerose spielen. (mehr …)

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Neues von ECTRIMS 2016 – Therapieoptionen bei progredienter MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Würzburg-Mitte

Es tut sich etwas. Nachdem es viele Jahre keine echten Therapieoptionen bei chronisch progredienter Multipler Sklerose gab und viele Therapiestudien negativ verlaufen sind, haben nun tatsächlich zwei Substanzen in großen Zulassungsstudien signifikante Effekte auf die Behinderungsprogression gezeigt. Zwar sind die Effekte nur moderat,  aber schon allein die Tatsache, dass eine Wirksamkeit in dieser Krankheitsphase auf die Verzögerung der Krankheitsprogression nachgewiesen werden konnte, ist eine sehr gute Nachricht. (mehr …)

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Neues von der AAN 2015 zur PPMS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Würzburg-Mitte

Ich hatte Ende April die Möglichkeit, die Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) zu besuchen – der größte jährlich stattfindende neurologische Kongress, bei dem sich mehr als 10.000 Neurologen und Neurowissenschaftler treffen. Natürlich stand auch die Multiple Sklerose wieder im Fokus, und viele Vorträge und Poster beschäftigten sich mit neuen Therapien und neuen Strategien zur Behandlung der Erkrankung. (mehr …)

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Schaubild PPMS

INFORMS-Studie negativ

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Klinikum Würzburg-Mitte

Die Nachricht ist schon seit dem 01.12.2014 bekannt, aber immer noch so frisch, dass es sich lohnt, sie aufzugreifen. Es ist bekannt, dass die Therapie der schubförmigen MS in den letzten Jahren zahlreiche Innovationen erhalten hat, dass es aber nach wie vor keine vernünftigen medikamentösen Ansatzpunkte zur Behandlung der primär chronisch progredienten MS gibt. Es ist zwar in den vergangenen Jahren immer mal wieder versucht worden, diese besondere Unterform der MS medikamentös zu behandeln, zuletzt u.a. mit Copaxone und auch mit Rituximab – alle diese Studien waren jedoch, abgesehen von wenigen interessanten Aspekten aus bestimmten Subgruppenanalysen, negativ. (mehr …)

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