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Zulassung von Siponimod in den USA und in Europa – das Votum der Zulassungsbehörden

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Das neue MS-Medikament Siponimod, die Weiterentwicklung von Fingolimod (Gilenya®), wurde kürzlich durch die Food and Drug Administration (FDA) in den USA zugelassen und ist dort seit einiger Zeit für MS-Patienten unter dem Handelsnamen Mayzentverfügbar. Auch in Europa hat der Ausschuss für humane Arzneimittel (CHMP) am 14.11.2019 die Zulassung empfohlen, d.h. auch in Europa wird Siponimod in Kürze zur Verfügung stehen– und Siponimod wird auch bereits von Ärzten und Pateinten in Europa heiß erwartet, denn mit der Substanz konnte erstmals ein wenn auch schwacher Effekt auf die Behinderungsprogression bei sekundär chronisch progredienter MS (SPMS) nachgewiesen werden. (mehr …)

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Grippeimpfung!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Es ist jetzt wieder die Zeit, sich gegen Grippe impfen zu lassen – deswegen sei auch mit diesem Beitrag erneut daran erinnert: Die Grippeimpfung ist für MS-Patienten weder gefährlich noch werden durch die Impfung Schübe ausgelöst. Im Gegenteil, die Impfung schützt vor einer schwerwiegenden Infektionserkrankung, die bei MS-Patienten zu Komplikationen führt und im ungünstigsten Fall sogar tödlich verlaufen kann. Es gibt absolut kein vernünftiges Argument gegen diese gut verträgliche und effiziente Schutzimpfung. (mehr …)

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Diagnose MS

Autologe hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSCT)

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich habe dieses Thema in der Vergangenheit schon mehrfach bei Kongressberichten gestreift – angesichts einer aktuell steigenden Nachfrage möchte ich heute etwas ausführlicher auf die HSCT (= engl. Hematopoetic Stem Cell Transplantation) eingehen – auch um falschen Vorstellungen vorzubeugen.

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Aktuelles vom Kongress der DGN 2019

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Vom 25. – 28. September fand in Stuttgart der 92. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie statt. Der Kongress umfasst das gesamte Spektrum der wissenschaftlichen und klinischen Neurologie, aber selbstverständlich spielt auch die MS – als häufige neurologische Erkrankung – immer eine wichtige Rolle. Auch dieses Jahr veranstalteten das Kompetenznetzwerk MS und der Bundesverband ein großes Symposium. Anhand der dort besprochen Themen lässt sich zum einen ablesen, was die MS Szene derzeit besonders bewegt und welche Zukunftsthemen von Bedeutung sein werden. (mehr …)

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Rehabilitation 1

Immuntherapie ist nicht alles…

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Die Immuntherapie der MS ist für viele Patienten eine wichtige Maßnahme, aber sie ist nicht die einzige Strategie, derer wir uns bedienen. Zwar sind Immuntherapien insbesondere in den frühen Erkrankungsphasen die wichtigste therapeutische Maßnahme, aber diese (scheinbare) Hierarchie gilt nicht für jedes Stadium der Erkrankung und nicht für jede Altersklasse. Die Rehabilitation mit ihren vielfältigen Angeboten einer symptomatischen Therapie hat v.a. in späteren Phasen der Erkrankung wahrscheinlich einen größeren Stellenwert als die Immuntherapie, v.a. wenn es um eine unmittelbare Verbesserung der individuellen Situation geht. (mehr …)

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Medikamente, Pillen und Spritzen

Neues vom ECTRIMS – Ofatumumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Letzte Woche fand in Stockholm die Jahrestagung des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) statt. ECTRIMS ist die weltweit größte und bedeutendste Fachtagung zur Multiplen Sklerose – daher lohnt sich natürlich ein Blick auf die diesjährigen Inhalte. (mehr …)

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Medikamentöse Therapie – Pragmatismus ist gefragt

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

„Ich nehme nicht gerne Medikamente“ – diesen Satz höre ich sehr häufig. Ob sie es glauben oder nicht, ich habe absolutes Verständnis für diese Haltung. Denn am angenehmsten ist es sicherlich, wenn man nicht ständig an eine Medikamenteneinnahme denken muss und vollkommen frei und unbelastet ist. (mehr …)

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Diagnose MS

Gebrauchsanweisung für den Arztbesuch?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Eigentlich sollte man ja meinen, das wäre nicht nötig. Trotzdem kann eine gewisse Ahnungslosigkeit, worauf es bei einem Arztbesuch ankommt, zu einem Aneinander-Vorbeireden und damit zu einem schlechten Behandlungsergebnis führen. Ich beziehe mich vor allem auf meine spezielle Situation – ich sehe ja sehr viele Patienten zu einer zweiten Meinung – soll entweder die Diagnose einer Multiplen Sklerose bestätigen oder verwerfen oder Patienten im Hinblick auf eine geeignete Therapie beraten. (mehr …)

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Einfaches RGB

Selbstbestimmung?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ich hatte letzte Woche in meiner Sprechstunde dreimal die gleiche Fragestellung, die mich nachdenklich gemacht hat. Kurz zum Sachverhalt: Drei Patientinnen mit aktiver schubförmiger MS, die Mitte der 2000er begonnen hat. Bei allen drei war die Basistherapie mit Interferonen und Copaxone nicht in der Lage, die Erkrankung ausreichend zu kontrollieren, was zu leichten motorischen Einschränkungen geführt hat. (mehr …)

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Neuer Impfstoff gegen Herpes Zoster – eine Option bei MS?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Eine Herpes Zoster Infektion – zu deutsch „Gürtelrose“ – ist eine unangenehme Sache. Nicht nur, dass man sich in der Akutphase ziemlich krank fühlt, sondern es besteht auch das Risiko, dass eine sog. post-Zoster Neuralgie zurückbleibt – das sind sehr unangenehme Brennschmerzen im betroffenen Segment. (mehr …)

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