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Lymphozytopenie unter Tecfidera

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Dimethylfumarat (Tecfidera®)hat sich als Erstlinientherapie zur Behandlung der Multiplen Sklerose etabliert. Die Verfügbarkeit einer gut wirksamen oralen Therapie mit einem günstigen Nebenwirkungsprofil hat die Möglichkeiten der MS Therapie erweitert. (mehr …)

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Eindrücke vom AAN-Kongress (3) – Klinische Studien

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Einen großen Raum auf der AAN nehmen die Präsentationen klinischer Studien zu neuen MS-Medikamenten ein. Etwas einschränkend muss man sagen, dass zum jetzigen Zeitpunkt wirkliche Neuigkeiten rar sind. Im wesentlichen wurden Auswertungen von Subgruppenanalysen und die Resultate von Langzeitextensionen klinischer Zulassungsstudien präsentiert. (mehr …)

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Eindrücke vom AAN-Kongress (2) – Biomarker

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Bei der großen Auswahl an Medikamenten zur Therapie der MS stellt sich immer wieder die Frage, welches Medikament das individuell Richtige für den Erkrankten ist. Hier fehlen uns verlässliche Biomarker für eine Zuordnung. Unter dem Begriff Biomarker versteht man in der Regel einen Laborwert/Blutwert, dessen Größenordnung anzeigt, inwieweit ein Ansprechen auf ein Medikament zu erwarten und zu verzeichnen ist. Die Identifikation solcher Biomarker ist immer ein ganz wichtiges Thema auf Kongressen, und Ideen und Innovationen auf diesem Gebiet sind von großem Interesse. (mehr …)

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Eindrücke vom AAN-Kongress – Risikofaktoren

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

In dieser Woche findet in Vancouver die Jahrestagung der American Academy of Neurology (AAN) statt. Für Neurologen ist diese Tagung einer der wichtigsten Kongresse im Jahr, denn hier präsentieren Kliniker und Wissenschaftler aus den Vereinigten Staaten und der ganzen Welt ihre neuesten und wichtigen Forschungsergebnisse. Die Multiple Sklerose als eines der häufigsten neurologischen Krankheitsbilder nimmt hierbei natürlich auch immer einen wichtigen Platz ein und wird von verschiedenen Seiten beleuchtet. Ich möchte in den nächsten Tagen versuchen, ausgewählte Themen ein wenig zu beleuchten und einen kurzen Überblick zu geben, wobei die Auswahl bei der Fülle der präsentierten Arbeiten nur sehr beschränkt ist und natürlich auch eine subjektive Auswahl darstellt. (mehr …)

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24. bis 26. Oktober, Stuttgart: 40 Jahre AMSEL, Jubiläumssymposium

Fatigue und MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

MS-Erkrankte leiden sehr häufig unter einer zum Teil sehr stark behindernden körperlichen und geistigen Erschöpfbarkeit, die im klinischen Alltag mit dem Begriff „Fatigue“ bezeichnet wird. Trotz ihrer Bedeutung für viele MS-Patienten ist die „Fatigue“ nicht gut definiert, was damit zusammenhängen mag, dass ihre Abgrenzung gegenüber „Einschränkungen der Kognition“ und der „Depression“ – ebenfalls zwei sehr häufige Symptome bei MS – im Einzelfall schwierig sein kann. (mehr …)

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MS und Alter

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

„Die Zeit spielt für Sie“ – das ist eine häufige Aussage, wenn bei älteren MS-Patienten Therapieentscheidungen anstehen. Wahrscheinlich muss ich jetzt erst einmal festlegen, was ältere MS-Patienten sind. Immunologisch betrachtet sind das MS-Patienten, die das 55. Lebensjahr überschritten haben. In diesem Zeitraum kommt es zu einer langsamen „Verschlechterung“ des Immunsystems – was wir als Immunoseneszenz (von lat. senescere = alt werden) bezeichnen. (mehr …)

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Steigt die Zahl der MS Erkrankten?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Wie viele sind es denn eigentlich? Es ist in der Tat eine spannende Frage, wie viele Menschen in der Bundesrepublik MS betroffen sind. Wenn man ein Lehrbuch zu Rate zieht,  steht da häufig eine Zahl von 120.000 Betroffenen. Das entspricht  in etwa einem Prävalenzwert von ca. 149 MS Erkrankten auf 100.000 Einwohner. Grundlage für diese Zahl ist eine Hochrechnung aus dem Jahr 2000, bei der eine repräsentative Befragung von Arztgruppen stattgefunden hat, die an der Versorgung von MS-Patienten beteiligt sind. Die Rücklaufquote der Fragebögen war bei den niedergelassenen Ärzten mit 18,5% eher niedrig. Daher muss man annehmen, dass die Datengrundlage dieser Erhebung wahrscheinlich nicht ausreichend verlässlich war. (mehr …)

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Schubförmig oder chronisch progredient – weitere Informationen

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Ich habe mich gefreut, welches Interesse mein letzter Beitrag über die Verlaufsformen der MS hervorgerufen hat – der Artikel wurde ziemlich häufig geteilt und so viele Kommentare kurz nach der Online-Stellung gab es schon länger nicht mehr. Die Kommentare waren teilweise auch sehr emotional, woran man merkt, dass das Thema viele Betroffene bewegt. (mehr …)

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Eine häufige Frage: schubförmig oder chronisch-progredient?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Sehr häufig wird mir in der Sprechstunde die Frage gestellt: „Habe ich nun einen schubförmigen oder einen chronisch-progredienten Verlauf.“ Und in der Regel stellen diese Frage eher jüngere und erst vor kurzem mit MS diagnostizierte Patienten. Hier schwingt wahrscheinlich auch immer ein wenig Angst mit, denn in vielen Texten und Abhandlungen zur MS wird der chronisch-progrediente Verlauf in einem Atemzug mit einer schlechten Prognose und einer schlechteren Therapiefähigkeit genannt. (mehr …)

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