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Neues von ECTRIMS 2016 – Postersitzungen

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Neben den klassischen Vortragsveranstaltungen und Symposien sind Postersitzungen ein wesentlicher Bestandteil von wissenschaftlichen Kongressen. Für jemanden, der nicht in der Wissenschaft zuhause ist, mag der Begriff Postersitzung etwas seltsam klingen – aber er beschreibt genau das, was dort passiert. Aufgrund der Fülle der neuen Daten und der Masse an Teilnehmern können natürlich nicht alle Daten als Vortrag präsentiert werden. Daher ist es üblich, dass man bei Besuch eines Kongresses seine wissenschaftlichen Ergebnisse als Poster gestaltet, dieses während des Kongresses aushängt und während der Postersitzung präsentiert. (mehr …)

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Neues von ECTRIMS 2016 – Therapieoptionen bei progredienter MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Es tut sich etwas. Nachdem es viele Jahre keine echten Therapieoptionen bei chronisch progredienter Multipler Sklerose gab und viele Therapiestudien negativ verlaufen sind, haben nun tatsächlich zwei Substanzen in großen Zulassungsstudien signifikante Effekte auf die Behinderungsprogression gezeigt. Zwar sind die Effekte nur moderat,  aber schon allein die Tatsache, dass eine Wirksamkeit in dieser Krankheitsphase auf die Verzögerung der Krankheitsprogression nachgewiesen werden konnte, ist eine sehr gute Nachricht. (mehr …)

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Neues von ECTRIMS 2016 – Vitamin D

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Darauf haben viele gewartet – die Ergebnisse der SOLAR Studie, eine Phase II Studie, die die Wirkung von hochdosiertem Vitamin D als Add-on Gabe zu einer immunmodulatorischen Therapie mit Interferon-beta 1a s.c. untersucht hat. In die Studie wurden 229 schubförmige MS-Patienten eingeschlossen, die bereits stabil auf Interferon-beta 1a 3 x 44 µg/Woche eingestellt waren und deren Vitamin D3 Spiegel < 150 µmol/l betrug. Diese Patienten wurden 1 : 1 entweder in die Gruppe Interferon + Vitamin D oder Interferon + Placebo randomisiert. Die beiden Gruppen waren hinsichtlich der meisten Basisparameter homogen, allerdings waren die Patienten der Interferon + Placebo Gruppe im Gegensatz zu der Interferon + Vitamin D3 Gruppe im Mittel etwas länger erkrankt (14.8 Monate vs. 10.4 Monate). (mehr …)

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Neues von ECTRIMS 2016 – Personalisierte MS-Therapie

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Letzte Woche fand in London der 32. Kongress des European Committee of Research and  Treament in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) statt. Die ECTRIMS beschäftigt sich ausschließlich mit der Multiplen Sklerose und verwandten Erkrankungen und ist damit das mit Abstand wichtigste europäische Meeting zu diesem Krankheitsbild – und damit das Meeting, auf dem jährlich die wichtigsten Neuigkeiten und Strömungen in der Versorgung von MS-Patienten und der Forschung und Medikamentenentwicklung ausgetauscht werden. Die Teilnehmerzahl steigt ständig – dieses Jahr waren mehr als 10.000 Teilnehmer aus vielen Ländern der Welt vor Ort, die drei Tage lang diskutierten, Netzwerke knüpften und Ideen entwickelten. Ich freue mich, dass ich dabei sein konnte – und möchte sie mit den nächsten Blogs ein wenig an meinen Kongressbesuch teilhaben lassen. (mehr …)

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Intrathekale Cortisontherapie

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Cortison wird bei der Multiplen Sklerose zur Behandlung des akuten MS-Schubes eingesetzt. Üblicherweise wird ein hochdosiertes Cortison-Präparat intravenös über einen Zeitraum von 3 bis 5 Tagen verabreicht. Darüber hinaus wird die hochdosierte intravenöse Cortison-Gabe auch häufig bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung schubunabhängig in regelmäßigen (häufig 3 monatlichen) Abständen eingesetzt, um spastische Lähmungen zu verbessern und die antriebssteigernde Wirkung von hochdosierten Steroiden auszunutzen. Neben diesen beiden klassischen Therapien wird in ausgewählten Fällen Cortison auch intrathekal verabreicht. (mehr …)

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Habe ich MS…?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Ich vermute, dass auch einige Menschen meinen Blog lesen, die keine MS haben, aber Angst haben, an MS zu erkranken. In einer solchen Situation werden Seiten wie DocBlog benutzt, um sich über MS zu informieren. Daher möchte ich für diese Gruppe etwas schreiben, denn nicht wenige Menschen suchen eine neurologische Sprechstunde aus Angst und Verunsicherung auf. (mehr …)

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Liquorentnahme

Die Lumbalpunktion – wann und für was ist sie notwendig?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Eine unbeliebte, aber notwendige Prozedur bei der Diagnosestellung der Multiplen Sklerose ist die Nervenwasserentnahme, die Lumbalpunktion. Die Diagnose einer MS wird heutzutage mit Hilfe der sog. McDonald Kriterien gestellt. Diese Kriterien basieren vorwiegend auf den Befunden der kranialen und spinalen Kernspintomographie, mit denen die klinische Verdachtsdiagnose abgesichert wird. Bei einer bestimmten Befundkonstellation kann die Diagnose eine sicheren MS dann auch in vielen Fälle gestellt werden. (mehr …)

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Gehhilfe

Die EDSS Skala

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Für den Neurologen, der sich mit MS beschäftigt, ist die EDSS Skala so selbstverständlich, wie für den Maurer die Kelle. Das birgt aber die Gefahr, dass man als Neurologe annimmt, auch für den Patient sei die EDSS Skala selbstverständlich. Nach Gesprächen, die ich kürzlich geführt habe, ist mir klar geworden, dass dies mitnichten so ist. Daher haben ich mich entschlossen, ein paar Zeilen über diese Bewertungsskala zu schreiben. (mehr …)

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Urlaub

Reisen mit MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Das Thema Reisen muss individuell betrachtet werden,  Personen, die bereits Einschränkungen durch die Erkrankung haben, werden ihr Reiseziel und ihre Unterkunft mit Blick auf ihre individuellen Einschränkungen auswählen und auch ganz spezifische Fragen haben. Was ist aber, wenn Personen zwar die Diagnose haben, ansonsten aber keine oder nur wenig Behinderung aufweisen und somit körperlich uneingeschränkt reisefähig sind. Hier kommt es dann doch manchmal zu Unsicherheit und mir wird oft die Frage gestellt „Bin ich wirklich uneingeschränkt reisefähig, kann/darf ich überall hinreisen?“ Zu dieser Situation ein paar Gedanken.

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Natalizumab – was bedeutet der JCV-Antikörper-Index

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Ich bekomme in letzter Zeit häufiger Anfragen von Tysabri-Patienten (Wirkstoff Natalizumab), die sich Sorgen wegen eines hohen JCV-Antikörper-Index machen, der bei Ihnen gemessen wurde.  Daher möchte ich kurz erklären, was es mit dem Index auf sich hat, um MS-Patienten damit eine realistische Einschätzung dieses Wertes zu ermöglichen. (mehr …)

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