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Tecfidera – Lymphozytenwerte in der klinischen Praxis

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

In meinem vorigen Beitrag habe ich über die grundsätzliche Bedeutung des kleinen Blutbildes und des Differentialblutbildes („großes Blutbild“) geschrieben – ich verweise daher zum besseren Verständnis des Beitrags auch auf diesen Artikel. Ich hatte ja angekündigt, dass ich in der Folge über die praktische Bedeutung des Blutbildes bei einzelnen MS-Medikamenten schreiben möchte und starte jetzt mit Dimethylfumarat (Tecfidera) – denn hier spielt die Kontrolle des Blutbildes vor allem im ersten Therapiejahr eine große Rolle. (mehr …)

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Erster PML Fall unter Tecfidera

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Dieser Fall ist schon nicht mehr ganz neu – genauer gesagt kam die Meldung im Oktober 2014 – trotzdem höre ich immer wieder Nachfragen zur Sachlage, weshalb ich den Fall noch einmal kurz kommentieren möchte. Im Oktober 2014 mussten wir leider erfahren, dass eine Patientin, die innerhalb der Verlängerungsstudie der Zulassungsstudien (ENDORSE) mit Tecfidera behandelt wurde, eine PML entwickelt hat und an den Folgen dieser Erkrankung gestorben ist. Die Frage ist nun, in wieweit dieser Fall unsere Einschätzung von Tecfidera in der Behandlung der schubförmigen MS verändert. (mehr …)

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