Medikamente

Tysabri – was kommt danach?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Das Problem, das sich nach zwei Jahren Therapie mit Natalizumab (Tysabri®) stellt, hatte ich bereits in einem vorherigen Blogbeitrag beschrieben: Nach zwei Jahren Therapiedauer steigt bei JCV-Antikörper positiven Patienten das Risiko einer progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML). (mehr …)

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Tysabri – es gibt keine 2-Jahres-Grenze für die Therapie

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

„Tysabri® kann man doch nur 2 Jahre geben.“ – Diesen Satz höre ich ziemlich oft, und er ist definitiv nicht richtig! Natalizumab kann letztlich lebenslang gegeben werden, oder – vielleicht etwas realitätsnäher formuliert – man kann Tysabri® so lange geben, wie Arzt und Patient von der Wirkung des Medikamentes überzeugt und bereit sind, das Risiko potentieller Nebenwirkungen zu tragen. Aus ärztlich-wissenschaftlicher Sicht heißt das – so lange eine sorgfältige Nutzen-Risiko Abwägung für die Gabe des Medikamentes spricht. (mehr …)

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