Spritze

Impfung und MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Infektionserkrankungen können über den Mechanismus des sog. „molecular mimicry“ eine Autoimmunreaktion auslösen. Aufgrund struktureller Ähnlichkeiten der Oberflächenmoleküle eines Erregers und Proteinenbausteinen im zentralen oder peripheren Nervensystem kann es in seltenen Fällen zu einer Kreuzreaktion kommen. (mehr …)

Weiterlesen
spritze_neutral_zitrone_tuerkis_636

Allgemeines zur Impfung

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Im Jahr 1796 unternahm der britische Landarzt Edward Jenner ein gewagtes Experiment: Ausgehend von der Beobachtung, dass Melkerinnen, die sich mit Kuhpocken (eine beim Menschen leicht verlaufende Rinderkrankheit, auch Melkerknoten genannt) infiziert hatten, nicht an den „echten“ Pocken (eine damals weitverbreitete Infektionserkrankung, an der etwa 30 % der Patienten starben) erkrankten, entnahm er Material aus einer Kuhpockenpustel an der Hand einer Milchmagd und impfte damit einen achtjährigen Jungen. Etwa sechs Wochen später exponierte Jenner den Jungen mit hochinfektiösem Pockeneiter – und der Junge erwies sich als immun. (mehr …)

Weiterlesen