Bisher unterteilt man die Multiple Sklerose in 5 Subtypen. Von diesem Modell kommen Forscher immer mehr ab. Stattdessen scheint MS eine Einheit zu sein, ein dynamischer Prozess. Bedeutet dies, man kann den bekannten Verlaufsformen nun Ade sagen?
Zur Erinnerung: Bisher unterscheidet man 5 Subtypen der MS:
- CIS,
- RIS,
- RRMS (manchmal auch nur „RMS“ genannt),
- SPMS und
- PPMS.
Doch diese Einteilung greift eigentlich zu kurz, um die Multiple Sklerose eines Patienten zu einem Zeitpunkt ausreichend zu beschreiben. Stattdessen weiß man heute, dass auch bei der klassischen RRMS (Relapsing-Remitting MS, also der schubförmigen MS) von Anfang an auch schleichende Verschlechterungen (Stichwort „smouldering“, also schwelende MS) stattfinden. Zeit, sich über ein neues Modell Gedanken zu machen. – Darauf geht Prof. Mäurer im folgenden Video ein:







Mein Name ist Petra Conforti bei mir wurde letztes Jahr PPMS festgestellt ich konnte 3 Jahre lang mit meinem rechten Bein nicht mehr richtig laufen meine gehstrecke wurde immer kürzer bis mein Hausarzt mich in die neurologie ins esslinger Krankenhaus stationär überwiesen hat es war ein Schock ich bin 62 Jahre alt aber jetzt weiß ich wenigstens das ich nicht verrückt bin und mir endlich geglaubt wird ich kann in meinen Beruf nicht mehr arbeiten im Pflegeheim ich hoffe das dass neue Medikament bald zu gelassen wird ich nehme jetzt seit 3 Wochen fampridin merke noch nichts das dauert eventuell ich habe Ergotherapie und Physiotherapie was mir auch gut tut ihre berichte sind sehr interessant für mich entschuldigen sie bitte meine Schreibfehler das schreiben fällt mir inzwischen auch schwer liebe Grüße Petra conforti
Danke für das interessante Video.
Ich habe seit 1997 die MS bestätigt, 1996 erst vorläufig. ich habe ca. 20 Jahre Jahre lang die schubförmiger MS gehabt, die nur mit Cortison behandelt wurde, die Symptome gingen auch danach immer zurück. Leider hat meine damalige Neurologin mich nicht davon in Kenntnis gesetzt, das man nach jahrzehntelangem schubförmigen Verlauf automatisch in die SPMS rutscht, sonst hätte ich bestimmt schon eher mit einer Therapie begonnen.
Ich habe dann von Oktober 2020 – Mai 2021 Siponimod genommen und nach dem MRT und Gespräch mit meinem neuen Neurologen Siponimod abgesetzt. Er sagte, ich sei zu alt, wobei er nicht mein Alter, sondern die Dauer meiner Erkrankung gemeint hat. Meine Frage ist jetzt:
Meine Progression verschlechtert sich recht zügig. Bin ich zu alt für eine neue Theraspie, z.b. Tolebrutinib???
Lieben Dank
Martina Brauner
Cortison
Danke für dieses sehr interessante Video. Das ist vollkommen richtig verstanden. Genauso empfinde ich das auch. Habe meine Diagnose seit 2015.
Besten Dank für dieses neue. informative Video.
Eine Bitte zur Verbesserung: Das Mikrofon von Fra Dr. Fleischmann ist so leise und dumpf, dass sie nur wenig bis gar nicht zu verstehen ist. Es wäre schön, wenn sowohl Lautstärke, als auch Klarheit des Tons in der Produktion mehr berücksichtigt werden würden.