Ende Juni hat die Europäische Arzneimittelbehörde (kurz: EMA) den Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer Tolebrutinib zugelassen (amsel.de hatte umgehend berichtet). Der BTKi ist zugelassen für die Indikation einer sekundär-progredienten Multiplen Sklerose ohne aufgesetzte Schübe in den vergangenen zwei Jahren. Damit ist ein Wirkstoff für genau jene Verlaufsform zugänglich, für die es bisher kaum Therapieoptionen gab. Nun dagegen: lässt die EMA Tolebrutinib zu.
Die Zulassung von Tolebrutinib durch die EMA
Prof. Mathias Mäurer hat im Vorfeld mehrfach über Tolebrutinib und auch über andere BTKi gesprochen. In diesem Videointerview geht er explizit auf die Zulassung und ihre Bedeutung für Menschen mit sekundär-progredienter MS ein, erklärt zu erwartende Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen des Neulings unter den MS-Wirkstoffen. Was bedeuten engmaschige Leberwertkontrollen in der Praxis? Muss man die über Jahre fortführen?
Tolebrutinib wird laut Hersteller im Laufe des Jahres 2026 in die Apotheken kommen. Neben Tolebrutinib sind weitere Wirkstoffe der Wirkstoffklasse BTKi in der Pipeline. Ob und wann weitere BTKi zugelassen werden könnten, ist ebenfalls Thema in diesem Video:
[Anm.d.Red.]: Die schlechte Tonqualität bitten wir sehr, zu entschuldigen. Sollten die Untertitel nicht genügen: Auf amsel.de haben wir das Transkript zum Video veröffentlicht, etwa, um es sich von einem Screenreader vorlesen zu lassen.







Hallo,
Mein Name, Brigitte Mayer, und seit 30 Jahren habe ich MS.
Zuerst Acamedac Tabletten= 6 Jahre, Rebiff 44 =4 Jahre, danach Tysabri = 17 Jahre, wurde im Mai 2024 auf Ocrevus umgestellt
Da es neu Tolebrutinib gibt, würden mich die Nebenwirkungen interessieren. Wie ist die Anwendung dafür? Bitte um eine kurze Rückmeldung. Vielen Dank und schöne Grüße, Brigitte Mayer