Diagnose MS

Kontrastmittelgabe beim MRT – immer notwendig?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Das MRT ist bei der Betreuung von Patienten mit multipler Sklerose ein sehr wichtiges Hilfsmittel – vor allem bei der Überwachung des Ansprechens auf eine MS-Therapie. Grundsätzlich ist eine jährliche MRT- Kontrolle wünschenswert. Zu Beginn der Erkrankung oder bei Veränderungen der MS-Therapie mache ich aber auch häufigere MRT-Kontrollen, z.B. in drei oder sechsmonatigen Abständen.

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Schwangerschaft und Multiple Sklerose

Zulassungsänderung der Interferon-beta-Therapie während Schwangerschaft und Stillzeit

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation, Standort Juliusspital, Klinikum Würzburg-Mitte gGmbH

Ende September 2019 hat der Ausschuss für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelagentur eine Zulassungsänderung der Interferon-beta Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit empfohlen. Obwohl das eigentlich eine sehr wichtige Information ist, habe ich diese Neuerung noch gar nicht an dieser Stelle kommentiert – wahrscheinlich, weil wir in der Praxis eh schon einen ziemlich permissiven Umgang mit den Interferonen bei Kinderwunsch gepflegt haben – aber nun ist es offiziell und das ist natürlich eine gute und praxisrelevante Nachricht. Was genau ist passiert – bzw. auf welcher Basis beruht die veränderte Empfehlung?  (mehr …)

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