Spastik_docblog

Medikamentöse Therapie der Spastik

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Spastik ist ein Symptom, unter dem viele MS-Patienten leiden. Aber – was ist eigentlich eine Spastik? Das ist gar nicht so einfach in wenigen Worten zu erklären: Spastik resultiert aus der Enthemmung von Reflexbögen aufgrund von entzündlichen Läsionen in den motorischen Bahnsystemen von Gehirn und Rückenmark. Dadurch kommt es zu gesteigerten Muskeldehnungsreflexen, was bei Patienten zu einer Zunahme des Muskeltonus führt – diese Tonuszunahme ist meist geschwindigkeitsabhängig, d.h. je schneller ich einen Muskel dehne, desto höher wird der Muskeltonus, bzw. umso steifer wird die Muskulatur, was dann auch zu einer verminderten Kraft- und Ausdauerleistung führt. Die Erhöhung des Muskeltonus kann permanent vorhanden sein, aber auch intermittierend als einschießende Spastik auftreten. Nicht selten ist die Spastik schmerzhaft und resultiert in einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Dementsprechend ist eine effektive symptomatische Therapie der Spastik von großer Bedeutung. (mehr …)

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Austherapiert?!

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Als ich vor kurzem die Kommentare durchgegangen bin, bin ich auf folgende Zeilen von Sas gestoßen. Sie/Er schrieb am 17.01. : „Oft werden wir schwer Betroffenen einfach vergessen und die Ärzte zucken die Schultern, wenn die das erste Mal das Wort “austherapiert” in den Mund nehmen. Ab diesem Zeitpunkt steht man ganz allein da und muss für sich entscheiden, wie man weiter verfährt.“ (mehr …)

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