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Neues von ECTRIMS 2016 – Therapieoptionen bei progredienter MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Es tut sich etwas. Nachdem es viele Jahre keine echten Therapieoptionen bei chronisch progredienter Multipler Sklerose gab und viele Therapiestudien negativ verlaufen sind, haben nun tatsächlich zwei Substanzen in großen Zulassungsstudien signifikante Effekte auf die Behinderungsprogression gezeigt. Zwar sind die Effekte nur moderat,  aber schon allein die Tatsache, dass eine Wirksamkeit in dieser Krankheitsphase auf die Verzögerung der Krankheitsprogression nachgewiesen werden konnte, ist eine sehr gute Nachricht. (mehr …)

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Neues von ECTRIMS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

In der 2. Oktoberwoche fand die jährliche ECTRIMS (European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis) Tagung statt. Über 9.000 klinisch und wissenschaftlich tätige MS-Experten aus allen Regionen der Welt trafen sich für vier Tage, um sich über aktuelle Erkenntnisse zur Diagnostik und Therapie der MS auszutauschen. Angesichts der Vielfalt der Themen und der Fülle der präsentierten Forschungsergebnisse ist es unmöglich, einen kompletten Überblick über diesen wichtigsten europäischen MS-Kongress zu geben, und das Hervorheben einzelner Aspekte ist immer subjektiv geprägt. Dennoch sind sich in diesen Tagen fast alle MS Experten einig, dass die erstmals öffentlich präsentierten Daten zur Wirkung von Ocrelizumab bei schubförmiger als auch bei progredienter MS ein echtes „Highlight“ darstellen – diese Ergebnisse könnten die MS-Therapie in den nächsten Jahren nachhaltig verändern. (mehr …)

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