Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

MS behandeln - tecfidera

Nebenwirkungen von Tecfidera – ein kleiner Exkurs

Tecfidera (Dimethylfumarat) ist seit Januar 2014 zur Behandlung der schubförmigen Multiple Sklerose zugelassen. Viele Patienten haben aufgrund der positiven Studienergebnisse auf das Medikament gewartet, andere freuen sich über die Möglichkeit, ihre Multiple Sklerose mit einer Tablette therapieren zu können. Darüber hinaus gilt das Medikament als relativ nebenwirkungsarm und wird daher von vielen MS-Patienten gerne für die Therapie der Erkrankung gewählt.Auch aus ärztlicher Sicht kann man das bestätigen. Tecfidera ist eine Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten bei MS und viele Patienten kommen mit Tecfidera gut zurecht und zeigen eine gute Stabilisierung der Erkrankung. Trotzdem gibt es natürlich immer wieder Fragen zu den Nebenwirkungen und der Verträglichkeit des Medikamentes (insbesondere seit dem Bericht eines PML-Falles in der Vergangenheit, s. Blog vom 06.03.15 „Erster PML-Fall unter Tecfidera“).

Tecfidera ist insofern eine interessante Substanz als dass es mit dem Wirkstoff Dimethylfumerat einen Wirkstoff enthält, der im Energiehaushalt des Körpers, im sog. Zitronensäurezyklus, eine Rolle spielt. Von daher erfolgt die Verstoffwechslung von Tecfidera über die sog. Atmungskette, d. h. das Medikament wird nicht wie viele andere Medikamente in der Leber verstoffwechselt, sondern wird „abgeatmet“. Daher sind bei der Einnahme von Tecfidera wenig Interaktionen mit anderen Medikamenten zu erwarten.

Auch die Halbwertszeit von Tecfidera ist relativ gering, d. h. ca. 4 Std. nach Einnahme des Medikamentes kann man den Wirkstoff nicht mehr nachweisen. Das ist insoweit von Vorteil, als dass nach Absetzen des Medikamentes der Wirkstoff relativ rasch aus dem Körper entfernt ist, was z. B. in Bezug auf eine geplante Schwangerschaft von Bedeutung sein kann. Auf der anderen Seite erfordert dies, regelmäßig die Tabletten einzunehmen.

Patienten, die Tecfidera einnehmen, klagen in der Regel über zwei wesentliche Nebenwirkungen des Medikamentes. Das sind einerseits gastrointestinale (Magen/Darm) Nebenwirkungen und andererseits die sog. Flush-Symptomatik – ein Hitzegefühl und Rötung von Körper und Gesicht. Diese beiden Nebenwirkungen sind direkt mit der Einnahme des Wirkstoffes verbunden und treten insbesondere in der ersten Wochen der Einnahme auf. Nach den Ergebnissen aus den Zulassungsstudien muss man damit rechnen, dass ca. 30% der Patienten, die Tecfidera erstmals einnehmen, über diese Nebenwirkungen klagen. Auf der anderen Seite zeigen die Studiendaten auch, dass diese Nebenwirkungen bei den meisten Patienten nach den ersten Monaten wieder komplett verschwinden.

Was kann man gegen diese Nebenwirkungen tun? Was die gastrointestinalen Nebenwirkungen betrifft, so hat sich gezeigt, dass es sehr hilfreich ist, wenn Tecfidera nicht auf nüchternen Magen, sondern zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen wird. Die gleichzeitige Einnahme beeinträchtigt die Aufnahme von Tecfidera nicht, verbessert aber deutlich die Verträglichkeit –  d. h. Patienten, die z.B. am Morgen gut frühstücken, sind deutlich im Vorteil. Wahrscheinlich beruhen die gastrointestinalen Nebenwirkungen auf einer lokalen Reizung der Magen- und Darmwand, weswegen eine Verdünnung durch gleichzeitige Einnahme mit Speisen ein sinnvolles Konzept darstellt.

Für den Fall, dass eine gleichzeitige Einnahme von Speisen nicht hilft, kann man kurzfristig die Dosis auf  2 x 120 mg/pro Tag reduzieren. Dies sollte allerdings nicht über eine zu lange Zeit durchgeführt werden, da eine Tagesdosis von 240 mg wahrscheinlich nicht ausreichend wirksam ist. Weiterhin kann man mit klassischen Medikamenten zur Behandlung von Sodbrennen therapieren.

Was die Flush-Symptomatik betrifft, so wird dies von vielen Patienten als deutlich weniger störend empfunden als die gastrointestinalen Nebenwirkungen. Trotzdem kann auch diese Nebenwirkung belastend sein. Auch hier kann eine kurzfristige Dosisreduktion helfen. Eine amerikanische Studie hat zudem gezeigt, dass durch die gleichzeitige Einnahme von Aspirin die Ausprägung der Flush-Symptomatik verringert werden kann. Da Aspirin aber die Funktion der Blutplättchen beeinflusst, ist es sicherlich kein Konzept, das dauerhaft angewendet werden sollte.

Weitere Nebenwirkungen, die erwähnenswert sind, ist eine vermehrte Eiweißausscheidung im Urin, weswegen es sinnvoll ist, regelmäßig eine Urinkontrolle durchführen zu lassen. Ein weiterer wichtiger Punkt, der durch den PML-Fall in die Diskussion gekommen ist, ist die Reduktion der weißen Blutkörperchen durch Tecfidera.

Durch die Einnahme von Tecfidera kommt es im Mittel zu einem leichten Abfall der sog. Lymphozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Bei einigen Patienten (wahrscheinlich muss man von 10 % ausgehen) kommt es zu einem deutlichen Abfall der Lymphozyten. Nach derzeitiger Kenntnis würden wir ein Absetzen der Medikation empfehlen, wenn die Werte für die Lymphozyten wiederholt unterhalb von 500/µl gemessen werden. Daher sollte unter Tecfidera eine regelmäßige Kontrolle des Diffentialblutbildes stattfinden – d.h. in den ersten Wochen sollten eine 2-wöchige Kontrolle des Blutbilds, später monatliche Kontrollen stattfinden.

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Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

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45 Kommentare zu “Nebenwirkungen von Tecfidera – ein kleiner Exkurs

  1. Nehme seit Februar 2015 Tecfidera (2x pro Tg 240 g). Nach Anfangs grossen Schwierigkeiten (Magenschmerzen, Uebelkeit etc.) bin ich heute sehr froh den Wechsel von Avonex auf Tecfidera durchgezogen haben, denn ich fühle mich sehr gut. Euch allen MS-Freunde eine gutes und gesundes 2026.

      1. Hallo Anonymos,
        das mit den Magenkrämpfen war die ersten 2 Monate aber nicht täglich und nur Mittags. Jetzt habe ich vielleicht 1x im Monat Magenprobleme. Schmerzmittel oder ähnliches hilft da leider nicht. Wärmflasche hinlegen und warten bis es besser wird

    1. Hallo. Du hast auch avonex gespitzt? Ich spritze noch avonex. Weiß nicht was ich machen soll ob ich zu tecfidera wechseln soll.hab Angst von den Nebenwirkungen

      1. ich kann dich gut verstehen
        habe zwar nur 1/2Jahr Avonex gespitzt bzw gespitzt bekommen
        durch meine depression ging das nicht a´ber das war Sommer 2010 bis Fbr 2011
        danch Tysabri naja hatte Angst vor den Vircus PML
        muß sagen bevor ich das Tecfidera genommen habe habe ich im jüdischen Krankenhaus Berlin erfahren das bei Tecfidera auch das Vircus PML auftreten kann
        könnte zwar wieter Tysabri nehmen oder GIienya von einer anderen Firma
        weil Sprit´zen das ging auf keinen Fall mehr ubd die Nebenwirkungen Glienya finde ich auch nicht so ohne
        muß aber sagen bei den Tecifdera habe ich bis jetz noch keine Probleme
        weiß nicht komme nur nicht wirklich oder besser ich kann mich bewegen ohne Probleme kriege nur nichs wirklich auf der Reihe

        wenn ich nbicht so viele Probleme mit den Avonex hätte würde ich es weiternehmen weil die Nebenwirkungen zum Anfang waren das was auf den Beipackzettel steht und dasx wurde immer weniger
        weiß nur nicht wbei Tecfidera Vircus PML Tysabri genau das gliecht nur beim Tecfidera da gebe ich alle 3Monate Blut (großes Blutbild ab

        s

      2. Hallo Marion, habe auch Avonex gespritzt. Bei mir sind nach Jahren die Nebenwirkungen nicht weggegangen. Erst nach einem Wechsel zu einem neuen Neurologen habe ich mich auf seinen Rat auf Tecfidera eingelassen. Ich habe bei der ersten 120mg Dosis ein flush bekommen, ist aber gar nicht so schlimm. Bauchschmerzen halten sich in Grenzen. Ich nehme auf Anraten meines Arztes die Tablette mit Naturjoghurt. Bin jetzt mit der 3 Woche durch und steigere die Dosis am Abend jetzt auf 240mg. Lasse alles auf mich zukommen.

      3. Hallo, also ich kam mit den Spritzen selber nicht zurecht und habe deswegen tecfidera zu nehmen, ich selber nehme es jetzt ein halbes Jahr so etwas wie Magenschmerzen hatte ich nicht, aber hin und wieder Hitze und Rötungen am Körper, was allerdings nach 1-2 Stunden vorbei ist. Ich kann somit nur positives darüber berichten und ich hoffe es hilft weiter. Persönlich nehme ich lieber zwei Tabletten und ertrage hin wieder mal die Hitze und Rötung

    2. Hallo mein Lebensgefährte nimmt auch seid 2015 das Medikament allerdings wird er immer aggressiver ist das jetzt die Krankheit oder das Medikament

  2. Hallo, ich nehme jetzt Tecfidera (Vorher Rebif) gut ein Jahr. Hatte am Anfang auch so meine Probleme Flush, Magenkrämpfe und so. Mein Neuro hat die Dosis immer wieder auf 120mg reduziert und haben dann langsamer als angeben erhöht. Ich bin froh das ich durch gehalten habe.

  3. Also ich bin von Tecfidera begeistert. Ich hatte vorher einer Basistherapie mit Rebif und damit nur Probleme (Schüttelfrost, Fieber, Gliederschmerzen) und das auch nach einem Jahr der Einnahme. Ich habe dann mit meinem Neurologen zusammen entschieden auf Tecfidera umzustellen. Die ersten vier Wochen hatte auch ich Nebenwirkungen wie Flushs (circa 2-3 Stunden nach Einnahme, war aber auch nach einer Stunde wieder vorbei), Jucken am Körper, Nase läuft (war auch nach einer Stunde wieder vorbei) und in der 5. und 6. Woche hatte ich ziemliche Magenschemrzen was aber auch mit einer vorrübergehenden Einnahme von Pantoprazol gut zu handhaben war. Nun nehmen ich Tecfidera seit 7 Monaten und bin zum größerten Teil Nebenwirkungsfrei. Das einzige was von Zeit zu Zeit mal kommt (circa alle 6 Wochen) ist ein Flush, jedoch ist auch dieser nicht mehr so schlimm wie am Anfang und ist nach einer Stunde auch wieder vorbei. Bisher passen meine Blutwerte auch. Ich kann Tecfidera bisher nur weiterempfeheln.

  4. ich habe tecfidera 22 monate genommen und immer wieder magenschmerzen gehabt und davon eine Erosion im Magen bekommen. Dies wurde mit einer Magenspiegelung festgestellt. Ursache war das Medikament. Habe dann wochenlang Magensäurehemmer genommen und Tecfidera weiter eingenommen. Flush Symptomatik hatte ich die ganze Zeit, nicht so stark aber das Brennen der Haut kam jeden Mittag – genau 4 Stunden nach Einnahme. Auch nach so vielen Monaten noch. Ausserdem hatte ich beim tiefen Ein- und Ausatmen immer ein kitzelndes Gefühl in den Bronchien – ähnlich wie bei einer Bronchitis, wo dieses Kitzeln immer den Hustenreiz auslöst. Deshalb musste ich auch immer husten.
    Habe das MEdikament seit Ende Oktober 2015 abgesetzt und fühle mich viel viel besser. ich bin wieder leistungsfähiger, weniger müde, kann auch besser gehen, habe mehr Kraft in den Beinen, kann wieder freihändig Treppen runterlaufen, kein Hustenreiz, kein Flush, kein Hautbrennen und der Magen tut auch nicht weh. Komisch, oder?
    Die MS hat sich bisher noch nicht bemerkbar gemacht und auch vor einem Schub habe ich keine Angst. Ich tu alles, damit es mir gut geht. Stressfaktoren reduziert und bin „lieb und nett“ zu mir – treibe mich nicht ständig zu Höchstleistung an, mache viele Dinge die ich liebe und führe eine Ehe, die mir sehr gut tut. Ich bin überzeugt davon, dass der seelische Zustand im Krankheitsbild wiederspiegelt und bin zudem wenig überzeugt von dem Medikament. Muss aber auch ehrlicherweise zugeben, dass ich nur eine ganz leichte Form der MS habe und mich nicht für krank halte. ich versuche sorgenlos durchs Leben zu kommen und anstonsten vertraue ich auf meine Stärken.

    1. Hallo, liebe MS-Patientin,
      es tut gut, diese Worte von Ihnen zu lesen. Ich stehe nämlich gerade vor der Entscheidung, Tecvidera einzunehmen oder nicht, und ich glaube, dass ich mich schon gegen eine Einnahme entschieden habe. Ich habe jetzt vier Jahre lang Avonex gespritzt, was eigentlich nur bewirkt hat, dass es mit meinem Schwindel immer schlechter wurde. Seit ich die Spritzen vor fünf Wochen abgesetzt habe, geht es mir bereits besser. Bei mir ist es, wie bei Ihnen, ich kann noch laufen. Und seit ich meine schreckliche Ex-Ehe beendet habe und einen lieben Partner gefunden habe, geht es mir sowieso viel besser. Ich glaube, dass MS möglicherweise auch von Impfungen kommt. Da hat die Pharma-Industrie schon verdient und jetzt mit den MS-Medikamenten wieder! Ich will das nicht mehr unterstützen, aber man wird ja total verunsichert, wenn man nicht nach schulmedizinischen Standpunkten handelt. Kommenden Donnerstag habe ich einen Termin bei meinem Neurologen. Ich werde bei meine Standpunkt bleiben! Alles Gute für Sie! Regina Wittmann

      1. Guten Tag. Vielen Dank für Ihre ausführlichen Schilderungen. Bei mir ist es die Furcht nicht zu handeln und dadurch eine Verschlimmerung der MS zu erfahren. Avonex hat in meinem Fall nach 1,5 Jahren zu einer Depression geführt. Also habe ich das Mittel in Absprache mit dem Neurologen abgesetzt. Was war das für eine Erleichterung. Ich kam wieder zu Kräften. Nach einem kleinen Schub im November 2015 und einer Kortisonstoßtherapie wurde mir im Krankenhaus Tecfidera empfohlen. Die 120 mg habe ich noch gut vertragen. Die 240 mg sind mir überhaupt nicht bekommen. Dauerhafte Magen-/Darmprobleme, Übelkeit, starke Migräneanfälle. Im Urlaub schwoll dann noch mein Gesicht stark an. Daraufhin habe ich Tecfidera sofort abgesetzt und heute geht es mir prima. Von der MS merke ich nur noch das Kribbeln in Armen und Beinen. Eine leichte Form der Krankheit, einen sehr lieben Ehemann, Arbeitszeit reduziert und gute Ernährung. Ich bin davon überzeugt, dass das für mich die beste Therapie ist.

        1. ich nehmen seit Okt2015 Tecifidera habe damit keine Probleme mit meinen Magen körperlich ist alles in Ordnung
          nur mein Kopf ich habe Depression usw was mit den Kopf zusammenhängt
          Avonce hatte ich auch nur meine Depression hat mir einen Strich durc hder Rechnung gemacht
          denn habe ich fast 3Jahre Tysabri genommen
          was ich damit meinen bei den Tecifedera habe ich das Gefühl das ich wieder zu sehr zuhause verbringe als was zumachen fragte mich auch schon ob das mit den Tecifiderazusammenhängen kann bin auch am Überlegene das einfach mal 10Tage nicht zunehmen weil das ja nach 6Tagen aus den >Körper draußen ist vielleicht mache ich das mal wenn der Sommer zuende ist und waseigentlich schon draußen kläter
          oder wenn vielleicht ein neues Medikament aber was denn nicht von BioGenIdeac sein sollte

          wie gesagt mit den Tecifidera hatte ic h nie Probleme géhabt
          Birgit

      2. Hallo Regina,
        Ich habe 16 Monate Tecfidera geschlucht….
        Die Lymphoziten sind von 1500 auf 500 runter….
        Musste absetzen wegen PML Risiko….
        Bin jetzt therapie frei

        1. was ist richtig oder falsch
          was ich damit meine eine Therapie zumachen bzw fortzusetzen
          weil ich mir schon öfters Gedanken darüber gemacht habe und bei Tysabri das was ich über 3Jahre genommen habe und Tecfidera wo ich auch keine Probleme habe außer von Kopf her mich öfters fragte ist das richtig
          ich habe keine körperlichen Symsomte und habe auch erst spät erfahren das ich MS habe erts mit 46 jetz bin 52Jahre alt
          was ist richtig ind was ist fals ch das sind Entscheidung
          meinte das verwirrte im Kopf das macht mich ach ich weiß nicht
          ich sollte vielleicht mal leben
          l

    2. ich gebe ich dir recht glaube auch das das mit der seelischen Zustand zusammenhängt mein Leben ist zwar nicht so wie bei dir Anonymus 30 Nov15
      keinen Partner belassen das Leben zuleben usw was zum GUTEN Befinden gehört
      nur meine MS ist schübförmig und habe aber noc hkeine wirklichen Ansehen von der MS kann mich bewegen ohne Probleme
      nehme seit Okt 2015 Tecfidera allerdings keine Anzeichen Magenprobleme gehabt nur komme noch weniger in den Gänge

  5. Habe nach fast 20 Monaten TEC-Therapie täglich mind. einen Flush!
    Intensität und Zeit des Auftretens jeden Tag verschieden und nicht vorhersehbar.
    Selbst 5 Stunden nach Einnahme noch sehr starker Flush möglich.
    >> Wirkstoff 4 Stunden nach Einnahme nicht mehr nachweisbar?????

    Flush`s sind im vor allem im Sommer unangenehm – direkte Sonne sollte man bei einem Flush meiden.

    Die allgemeine Verträglichkeit ist bei mir bei einer Einnahme auf nüchternen Magen mit Milch mit unmittelbar anschließender Nahrungsaufnahme und weiterer Milchzufuhr am besten.

    Trotz allem: Ich möchte NICHT auf Tecfidera verzichten!

  6. Wenn Tecfidera innerhalb von 4 Std. „ausgeatmet“ wird, wie kann es dann sein, dass sich die Leberwerte teilweise drastisch erhöhen ?

  7. Ein sehr guter Artikel wie ich finde. Ist die Grenze von 500 bei den Lymphozyten ein Erfahrungswert? Meine Lymphozyten sind inmerhalb von 6 Monaten von 1600 auf ca 620-650 gefallen, die Leukozyten von 6200 auf 3800. Ist das schon extrem und können die Werte wieder steigen? Ich bin JCV positiv getestet und allmählich mache ich mir Gedanken.

    1. Hallo Michael,

      bei mir sind die Werte nach 11 Monaten von sehr stabilen Werten mit einem Schlag auf 4000 Leukozyten und 800 Lymphozyten gefallen. Nach 4 Wochen sind die Leukozyten wieder auf 5500 angestiegen und die Lymphozyten auf 1300. Damit wollte ich Dir nur sagen, dass es bei mir so gewesen ist, dass sie wieder angestiegen sind. Ich bin auch JCV positiv

    2. Genau wie bei dir, ist es mir auch passiert….Von 1500 auf 500…
      Bin jetzt therapie frei….die Lymhozytenwerte sind inzwischen auf 900 gestiegen….und das in nur 6 Monate ohne BT

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