Medikamente

Daclizumab

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Seit Sommer letzten Jahres ist mit Zinbryta® (Wirkstoff Daclizumab) ein neues Medikament zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose auf dem Markt. Im Vergleich zu den Markteinführungen neuer Medikamente in den vergangenen Jahren war die Einführung dieses Medikaments eher wenig spektakulär, obwohl es sich um ein innovatives Präparat mit einem neuen Wirkmechanismus handelt. (mehr …)

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Tecfidera – Lymphozytenwerte in der klinischen Praxis

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

In meinem vorigen Beitrag habe ich über die grundsätzliche Bedeutung des kleinen Blutbildes und des Differentialblutbildes („großes Blutbild“) geschrieben – ich verweise daher zum besseren Verständnis des Beitrags auch auf diesen Artikel. Ich hatte ja angekündigt, dass ich in der Folge über die praktische Bedeutung des Blutbildes bei einzelnen MS-Medikamenten schreiben möchte und starte jetzt mit Dimethylfumarat (Tecfidera) – denn hier spielt die Kontrolle des Blutbildes vor allem im ersten Therapiejahr eine große Rolle. (mehr …)

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Kleiner Exkurs: die weißen Blutkörperchen

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Wir sprechen in der MS-Ambulanz häufig über die weißen Blutkörperchen, über Leukozyten, Lymphozyten, Granulozyten und wie sie alle heißen. Ich stelle dabei aber immer wieder fest, dass das Hintergrundwissen zu diesen wichtigen Zellen häufig lückenhaft ist, und es deswegen zu erheblicher Verwirrung kommen kann. (mehr …)

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„Ein Gläschen in Ehren…“ – Alkohol bei MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Für viele MS-Betroffene ist Ernährung ein wichtiges Thema. Ich habe vor kurzem auf einer Patientenveranstaltung über die Bedeutung von Diäten gesprochen. In der anschließenden Fragerunde wurde ich (zurecht) darauf hingewiesen, dass ich kein Wort über die positiven oder negativen Wirkungen von Alkohol verloren hätte. (mehr …)

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DocBlog geht ins 3. Jahr

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Ich bin selbst überrascht – aber DocBlog geht im Januar 2017 in sein 3. Jahr. DocBlog sollte die alltäglichen Fragen und Probleme, die an einen Arzt in einer MS-Spezialsprechstunde herangetragen werden, aufgreifen und kommentieren. Natürlich fließt hier in hohem Maße meine persönliche Sicht der Dinge ein – die blieb ja auch nicht immer unwidersprochen –  trotzdem sollte DocBlog eine möglichst ausgewogene Darstellung aktueller Themen zur MS geben. (mehr …)

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Was ist eigentlich der MSFC?

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Mit der Abkürzung MSFC ist der sogenannte Multiple Sclerosis Functional Composite-Index gemeint. Dies ist eine quantitative  Befunderhebung, bei der die 7,6m-Gehstrecke, der sogenannte 9-Loch-Steckbrett-Test und der PASAT3-Test, ein neurokognitiver Test, angewendet werden, um eine Bewertung der Funktionalität eines MS-Patienten vorzunehmen. (mehr …)

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Neuroborreliose

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

In Deutschland existiert eine diffuse Angst vor (Neuro)Borreliose, also einer Erkrankung, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi, das im Verdauungstrakt von Zecken lebt, übertragen wird. Die Borreliose gilt als „unheimliche“ Erkrankung, die für eine Vielzahl von Störungen verantwortlich sein soll. Nicht wenige Patienten glauben daher, bei ihnen sei eine Borreliose übersehen worden – eine Angst, die auch bei vielen MS Patienten verbreitet ist. (mehr …)

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„Kleine graue Wolke….“

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Ich hatte vor kurzem das Vergnügen, bei der Preisverleihung der Ursula Späth Stiftung der AMSEL dabei sein zu dürfen – eine wirklich schöne und emotionale Veranstaltung. Der diesjährige Medienpreis ging an die Filmemacherin Sabine Marina für ihren Film „Kleine graue Wolke“, in dem die engagierte junge Frau ihre eigene MS-Diagnose verarbeitet. Der Titel rührt daher, dass ihr Arzt die Diagnose MS mit den Worten „Da gibt es eine kleine graue Wolke an deinem blauen Himmel“ umschreibt. (mehr …)

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Neues von ECTRIMS 2016 – Postersitzungen

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Neben den klassischen Vortragsveranstaltungen und Symposien sind Postersitzungen ein wesentlicher Bestandteil von wissenschaftlichen Kongressen. Für jemanden, der nicht in der Wissenschaft zuhause ist, mag der Begriff Postersitzung etwas seltsam klingen – aber er beschreibt genau das, was dort passiert. Aufgrund der Fülle der neuen Daten und der Masse an Teilnehmern können natürlich nicht alle Daten als Vortrag präsentiert werden. Daher ist es üblich, dass man bei Besuch eines Kongresses seine wissenschaftlichen Ergebnisse als Poster gestaltet, dieses während des Kongresses aushängt und während der Postersitzung präsentiert. (mehr …)

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