Medikamente, Pillen und Spritzen

Pegyliertes Interferon-beta – eine interessante Alternative für die Basistherapie der MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Heutzutage wird die Multiple Sklerose in vielen Fällen primär mit oralen Medikamenten wie Dimethylfumarat oder Teriflunomid behandelt. Die Interferon-Präparate, die jahrelang Standard in der Basistherapie waren, genießen bei vielen Patienten aufgrund der Grippe-ähnlichen Nebenwirkungen und der Hautreaktionen an der Einstichstelle einen schlechten Ruf. Interferonpräparate haben allerdings auch viele Vorteile. Sie sind vor allem in der Frühphase der Erkrankung sehr gut wirksam und stellen zudem eine sehr sichere Therapieoption dar. Im Umgang mit Interferonen verfügen wir mittlerweile über eine mehr als 20jährige Erfahrung und können sicher sein, dass wir hinsichtlich der Sicherheit keine Überraschungen mehr erleben. Wir wissen, dass auch bei langfristiger Anwendung keine Organschäden zu erwarten sind und dass auch ein Kinderwunsch unter Interferon-Präparaten ohne größere Probleme zu realisieren ist.

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