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Medikamentöse Therapie der Spastik

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Spastik ist ein Symptom, unter dem viele MS-Patienten leiden. Aber – was ist eigentlich eine Spastik? Das ist gar nicht so einfach in wenigen Worten zu erklären: Spastik resultiert aus der Enthemmung von Reflexbögen aufgrund von entzündlichen Läsionen in den motorischen Bahnsystemen von Gehirn und Rückenmark. Dadurch kommt es zu gesteigerten Muskeldehnungsreflexen, was bei Patienten zu einer Zunahme des Muskeltonus führt – diese Tonuszunahme ist meist geschwindigkeitsabhängig, d.h. je schneller ich einen Muskel dehne, desto höher wird der Muskeltonus, bzw. umso steifer wird die Muskulatur, was dann auch zu einer verminderten Kraft- und Ausdauerleistung führt. Die Erhöhung des Muskeltonus kann permanent vorhanden sein, aber auch intermittierend als einschießende Spastik auftreten. Nicht selten ist die Spastik schmerzhaft und resultiert in einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Dementsprechend ist eine effektive symptomatische Therapie der Spastik von großer Bedeutung. (mehr …)

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Empfehlungen
Schwangerschaft und Multiple Sklerose

MS und Schwangerschaft – Empfehlungen für die milde/moderate MS

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

MS betrifft häufig junge Frauen, daher ist das Thema Schwangerschaft in vielerlei Hinsicht interessant. Eigentlich sollte man meinen, dass viele grundlegende Dinge klar sind und man sich vorwiegend mit sehr speziellen Fragen konfrontiert sieht. Erstaunlicherweise gibt aber doch noch ziemlich viel Fehlinformation und Unwahrheiten, die verbreitet werden und dadurch zu Unrecht viele junge Paare verunsichern. (mehr …)

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Empfehlungen
MS behandeln - tecfidera

Nebenwirkungen von Tecfidera – ein kleiner Exkurs

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Tecfidera (Dimethylfumarat) ist seit Januar 2014 zur Behandlung der schubförmigen Multiple Sklerose zugelassen. Viele Patienten haben aufgrund der positiven Studienergebnisse auf das Medikament gewartet, andere freuen sich über die Möglichkeit, ihre Multiple Sklerose mit einer Tablette therapieren zu können. Darüber hinaus gilt das Medikament als relativ nebenwirkungsarm und wird daher von vielen MS-Patienten gerne für die Therapie der Erkrankung gewählt. (mehr …)

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