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Tysabri – es gibt keine 2-Jahres-Grenze für die Therapie

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

„Tysabri® kann man doch nur 2 Jahre geben.“ – Diesen Satz höre ich ziemlich oft, und er ist definitiv nicht richtig! Natalizumab kann letztlich lebenslang gegeben werden, oder – vielleicht etwas realitätsnäher formuliert – man kann Tysabri® so lange geben, wie Arzt und Patient von der Wirkung des Medikamentes überzeugt und bereit sind, das Risiko potentieller Nebenwirkungen zu tragen. Aus ärztlich-wissenschaftlicher Sicht heißt das – so lange eine sorgfältige Nutzen-Risiko Abwägung für die Gabe des Medikamentes spricht. (mehr …)

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„Kann ich denn nicht mehr tun…“

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Bei Aufklärungsgesprächen zur MS fragen mich Patienten sehr häufig, was sie außer einer prophylaktischen Medikamenten-Einnahme zusätzlich tun können. In diesem Zusammenhang werden dann sehr oft Fragen nach speziellen Diäten oder besonderen Verhaltensweisen im Alltag gestellt. Das ist verständlich, denn das Internet ist voll von vielen mehr oder weniger sinnvollen Ratschlägen zu diesem Thema. Meistens sind meine Patienten dann erstaunt, dass meine Antwort in der Regel lautet, dass man aus meiner Sicht nichts zu tun braucht, was über die normalen Grundsätze einer „gesunden“ Lebensführung hinausgeht. (mehr …)

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MS-Therapie 2015 – Erwartungen und Möglichkeiten

Prof. Dr. med. Mathias Mäurer

Chefarzt der Klinik für Neurologie, Stiftung Juliusspital Würzburg

Unsere Möglichkeiten in der MS-Therapie haben sich in den letzten 20 Jahren erheblich verändert und verbessert. In den 90-iger Jahren des letzten Jahrhunderts war die Zielsetzung bei der Gabe von MS-Medikamenten die Verzögerung des natürlichen Krankheitsverlaufes. (mehr …)

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